E Book im Concadoraverlag erschienen.

Brücken und Tücken psychoanalytisch systemischer Beratung

Dr. Harald Pühl
Paperback
ISBN 978-3-934391-20-8
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Vorwort

Das vorliegende Buch ist anlässlich der Jubiläumsfachtagung zu unserem 20-jährigen Bestehen entstanden. Das gewählte Motto der Tagung spiegelt auch unseren aktuellen Diskussionsstand wider. Für die erste Tagung vor 10 Jahren wählten wir den Titel „Familie-Gruppe-Institution: Die Vielfalt in der Dreiheit“. Auch hier ging es schon um Brücken und Tücken, obwohl dies explizit nicht so genannt wurde. Die Triade als wesentliches Moment jeder Beratung stand damals wie heute im Brennpunkt der Betrachtung. Dazu bot es sich an, den Namen unseres Instituts in seiner Tiefenwirkung auszuloten. Mit dem ebenso überraschenden wie angenehmen Ergebnis, dass die Triade ein konstitutives Element verschiedener Beratungsverfahren ist.

Die Beiträge dieses Buches führen die begonnene Diskussion fort, auch wenn die Pole der Triade anderes besetzt sind: nämlich Systemik-Psychoanalyse-Beratung. Wie bei jedem nichtstatischen Dreieck geht dies nicht ohne ein Mindestmaß an produktiver Spannung vonstatten. So entstehen Brücken und Tücken als neue Verbindungslinien. Dies zeichnet das vorliegende Buch aus.

Besonders freuen wir uns, dass es wieder möglich war, die Fachtagung ausschließlich mit „eigenen“ Referenten zu gestalten: KursleiterInnen, Lehrsupervisorin und AbsolventInnen unserer Weiterbildungen. Ihnen an dieser Stelle vielen Dank und auf ein weiteres produktives Zusammenarbeiten.

Prof. Helmut Willke hat mit seinem Gastvortrag zu einer idealen Ergänzung beigetragen.

Wir hoffen, dass die interessierten Leserinnen und Leser Anregungen für die eigene Praxis und Theorie finden. Wir sind jetzt schon gespannt unter welchem Motto unsere nächste Tagung stehen wird.

 

Heidrun Heinecke und Harald Pühl

Institutsleitung

 

Leseprobe:

Heidrun Heinecke

Begrüßungsworte zur Jubiläumsfachtagung

Liebe Gäste, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Als Leitung des Instituts möchten wir Sie herzlich begrüßen und willkommen heißen zu unserer Jubiläumsfachtagung. 20 Jahre – ein würdiger Anlass zu feiern und sich mit Theorien und Strategien von Beratung auseinanderzusetzen.

Zwei Jahrzehnte sind ins Land gegangen und die Gründungsphase liegt lange hinter uns. Manche von Ihnen mögen sich erinnern. Heute können wir mit Stolz sagen, dass wir unsere Beratungs- und Fortbildungsangebote deutlich erweitert haben.

Ohne die ausgezeichnete Arbeit unserer Dozentinnen und Dozenten wäre dies sicher nicht in dem Maße möglich gewesen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank allen Lehrenden in unseren Fort- und Weiterbildungen, die über die Jahre mit uns zusammengearbeitet haben.

Unser Dank gilt ebenfalls unseren Vereinsmitbegründern Prof. Ortfried Schäffter und Knuth Schiemann, die unsere Arbeit über die Jahre mit Rat und Tat begleitet haben.

In den zurückliegenden Jahren haben wir mehrere Hundert Supervisoren, Organisationsberater, Gruppenleiter, Mediatoren und Familientherapeuten ausgebildet und zudem unzählige Fachberatungen, Teamsupervisionen und Konfliktvermittlungen durchgeführt.

Schauen wir nochmal 10 Jahre zurück: Die erste Jubiläumsfachtagung war sehr psychoanalytisch ausgerichtet: „Familie-Gruppe-Institution: Die Vielfalt in der Dreiheit“. Für das, was wir damals als „Kontext“ bezeichnet haben, hat sich inzwischen umfassender das Label „systemisch“ etabliert. Wie diese Tagung vermutlich zeigen wird, bleibt dabei noch sehr viel unausgefüllt.

Der Titel unserer Veranstaltung markiert auch eine stärkere Öffnung unseres Instituts anderen Ansätzen gegenüber. So haben wir uns in der Familientherapie-Ausbildung beispielsweise von dem engen psychoanalytischen Beziehungskonzept Thea Bauriedls gelöst und es um andere analytische und systemische Ansätze erweitert und sind zertifiziertes Mitglied in der „Deutschen Gesellschaft für Systemische Beratung und Familientherapie (DGSF)“. In der Supervisions-Ausbildung tasten wir uns langsam daran, institutionsanalytische und systemische Ansätze zu verbinden. Die Organisationsentwicklungs-Ausbildung war von je her systemisch ausgerichtet.

Wir freuen uns und sehen es als Zeichen von Verbundenheit, dass Absolventinnen und Absolventen unserer Weiterbildungen heute so zahlreich erschienen sind und mehrere von ihnen diese Fachtagung aktiv mitgestalten.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns ein kreatives Miteinander.

Harald Pühl

Über einige Brücken und Tücken „psychoanalytisch-systemischer Beratung“ vor Ort

Im Folgenden werde ich versuchen, meinen sehr subjektiven Zugang zu dem Thema zu rekonstruieren. Dabei geht es mir nicht um abschließende Antworten auf dieses sehr komplexe Thema. Nicht nur, weil es weder „die“ psychoanalytische noch „die“ systemische Beratung gibt. Ich will vielmehr einige Punkte herausgreifen, von denen ich denke, dass sich sinnvoll Verbindungslinien ziehen lassen, also Brücken betreten werden können. Andererseits liegt es mir am Herzen, das sogenannte „Systemische“ etwas zu entmystifizieren, indem ich auf historische Wurzeln ganzheitlicher Betrachtung verweise.

Zur TRIANGEL-Geschichte

Der erfreuliche Anlass für diese Fachtagung ist unser 20-jähriges Bestehen. Eine Zeit in der sich viel verändert hat, eine Zeit der Bewegung. Unsere 1. Fachtagung führten wir anlässlich unseres 10-jährigen Bestehens durch. Sie stand unter dem Motto „Einheit in der Dreiheit“. Für mich eine Herausforderung, die Tiefenwirkung unseres Namens intensiver auszuloten. Wir werden oft gefragt, was der Name TRIANGEL bedeutet. Ich erspare mir hier die Wiedergabe meiner damaligen Ausführungen. Doch soviel lässt sich festhalten: Unser Name stand auch für unsere psychoanalytische Grundüberzeugung. Wir berieten damals viele Einrichtungen der Jugendhilfe (Heime und Wohngemeinschaften) und Gruppen von Familienhelfern. Immer wieder fiel uns auf, dass die Helfer sich in Bündnisse verwickelten: mit den Kindern oder Jugendlichen gegen die Eltern, oder mit den Eltern gegen das Jugendamt usw. Eine positive Triangulierung war oftmals das Ziel unserer Bemühungen. Und zwar damit die Familie, die Jugendwohngemeinschaft oder das Betreuerteam sich als Ganzes weiterentwickeln konnte.

Uns ging es darum psychoanalytisches Wissen und einen gruppenbezogenen Ansatz zu verbinden. Wir waren keine ausgebildeten Psychoanalytiker, hatten aber fundierte Ausbildungen in Gruppenanalyse oder im Psychodrama. Das war nur möglich außerhalb der psychoanalytischen Standesorganisationen, denn hier war der individuumzentrierte Ansatz vorherrschend, und so fand hier primär Einzeltherapie statt. Die psychoanalytischen Vereinigungen wurden seinerzeit vielfach kritisiert; z.B. von Paul Parin und dem Züricher Seminar wegen ihres Medicozentrismus – also der Unterordnung unter das Diktat der Krankenkassen. Tilman Mosers „Lehrjahre“ brachten es schon bald nach ihrem Erscheinen zu einer Raubdruckkopie – auch ein Zeichen für das kritische Interesse der 68er Bewegung -, schließlich Dörte von Grigalskis „Blumen auf Granit“. Hier beschreibt sie, wie die falschverstandene und überhöhte Abstinenzgläubigkeit der Analytiker jede Beziehungsbegegnung verhindert und den Patienten auf der Couch emotional regelrecht verhungern lässt. Wir wollten ‚Psychoanalyse vor Ort‘ betreiben, Vorbild für unsere Gründung war eher die Münchner „Gesellschaft für analytische Gruppendynamik (GaG)“, gegründet von Wolfgang Schmidbauer, mit dem mich eine lange kollegiale Beziehung verbindet.1

Soweit einige Gedankensplitter, um zu zeigen, dass uns die Brücke zwischen Psychoanalyse und Kontextdynamik damals schon ein Anliegen war. Zugegebenermaßen ließen wir uns von der aufkeimenden systemischen Diskussion nur peripher beeindrucken. Ich komme darauf noch zurück.

Es war die Zeit, in der wegen therapeutischer Orientierungen noch regelrechte Glaubenskriege geführt wurden. Das führte selbstredend zu keinem konstruktiven Dialog, aber zu feindlichen Lagerbildungen. Es war die Zeit als Psychoanalyse und Verhaltenstherapie sich gegenseitig ihre Wirkung absprachen und für sich das Wahrheitsmonopol beanspruchten. Manche werden sich an diese Grabenkämpfe erinnern und heute vielleicht verschmitzt an die Zeit zurückdenken. Heute sind beide Therapieverfahren friedlich vereint auf der Liste der anerkannten Therapieverfahren der Krankenkassen.

Aber damit waren die Polarisierungen und versteckten oder offenen Machtansprüche auf einen universellen Geltungsanspruch nicht beendet. Neuen Stoff in dieser Richtung gab es Ende der 70er Jahre: Durch Minuchin (1977) und fast gleichzeitig mit ihm durch die Psychoanalytikerin Maria Selvini Palazzoli (1977) wurde die systemische Familientherapie bekannt. Ihr wurden geradezu Wunderwirkungen zugeschrieben, wenn wir uns an die Euphorie erinnern.

Zur Systemtheorie

Was verbirgt sich hinter der neuen Wundermethode? Ich wage eine kurze Skizze: Entwickelt wurde die Systemtheorie zuerst in der Biologie und Physik2 . Zum Durchbruch kam sie nach dem 2. Weltkrieg als Kybernetik. Das bedeutet: Die Lehre von der Steuerung technischer Systeme. So scheint es nicht zufällig, dass die systemische Familienforschung Anfang der 50er Jahre in Palo Alto im ‚Silicon Valley‘, der Hochburg der amerikanischen Computerindustrie, ihren Anfang nahm (vgl. Schlippe/Schweitzer 1996).

Es ist deshalb kein Zufall, da die anfänglichen an diese Theorie geknüpften Hoffnungen auch von der Beherrschbarkeit menschlicher Systeme getragen waren. Entsprechend rigide und technokratisch waren die Interventionen der Therapeuten und Berater zu der Zeit. Diese Hoffnung der Steuerung von außen ist das was die sogenannte Kybernetik 1. Ordnung umfasst. Einen zentralen Begriff möchte ich aufnehmen, da er Geschichte geschrieben hat: nämlich den der klaren Grenze. Betont wird die Bedeutung der Abgrenzung des elterlichen Subsystems im Kontext der Gesamtfamilie. Wo diese Abgrenzungen verschwimmen, ist der Bestand der Familie bedroht und es kommt zu Kommunikationsstörungen mit entsprechenden Symptombildungen. Dies geschieht z.B., wenn die Ehepartner die Entscheidungen des anderen jeweils boykottieren oder wenn die Kinder gezwungen sind, Entscheidungen zu treffen, mit denen sie überfordert sind.3  Diese Prämissen der frühen Systemforschung 1. Ordnung haben als Orientierung in der Supervision und Organisationsberatung bedingt Eingang gefunden: Hier achten wir sehr genau auf die Aufgabenstellungen der verschiedenen Subsysteme und finden häufig Unklarheiten in ihrem Selbstverständnis. Organisationelle Dysfunktionen und Problemverschiebungsprozesse sind in der Tat die Folge. Deshalb legen wir als Berater von Organisationen besonderen Wert auf die Auftragsanalyse. Hier zeigt sich meist szenisch, wer zum Subsystem dazugehört bzw. wer fehlt. Interessiert sich der Teamverantwortliche für die Arbeit des externen Teamsupervisors oder lässt er ihn „machen“ ohne mit ihm ein inhaltliches Arbeitsbündnis zu schließen? Die aktuelle Diskussion um den Stellenwert der „Organisationskultur“ (Möller/Pühl 1999) als ein bestimmendes Element jeder Organisation könnte eine weitere Brücke sein. Denn man ging davon aus, dass in sozialen Systemen Grenzen durch Vereinbarungen darüber entstehen, was und wer zum System dazugehören soll und wer nicht. Über die Mitgliedschaft definiert sich ein soziales System und bildet damit den Kern seiner Identität und somit seine Sinngebung aus.

Soviel in Kürze zur 1. Phase der frühen Systemgeschichte. Die Erkenntnis, dass lebende Systeme in ständigem Wandel begriffen sind und daher eine Eigendynamik aufweisen, die sich einer genauen Analyse und Beeinflussung entzieht, führte zu einer veränderten Haltung. Diese Stufe wird als die Kybernetik 2. Ordnung bezeichnet. Zugrunde lag dem die Einsicht, dass die anfänglichen Omnipotenzvorstellungen an Grenzen stießen – und zwar was die strategische Veränderung von menschlichen Systemen anbelangt. „Systeme tun ohnehin, was ihrer Selbstorganisation entspricht“ könnte diese Erkenntnis charakterisieren. Die Rolle der Berater veränderte sich dahingehend, dass sie sich eher als „Experten für die Ingangsetzung hilfreicher Prozesse sahen, die Dialoge ermöglichen, in denen unterschiedliche Wirklichkeitskonstruktionen beschrieben werden und in denen mit alternativen Konstruktionen gespielt wird. Sie sind eher neugierig auf die oft (eigentümliche) Eigen-Logik ihrer Klientensysteme und versuchen deren Nützlichkeit für die Lebenspraxis ihrer Klienten wertzuschätzen; erst im nächsten Schritt werden weitere, ebenfalls mögliche Verhaltens-, Denk- und Fühlweisen hypothetisch durchgespielt, um so die Zahl der Möglichkeiten zu vergrößern. Schließlich reflektieren sie (die Berater) ihre eigene Beteiligung an der Erzeugung der Probleme.“ (Schlippe/Schweitzer 1996, S. 52 f.) Dieser grundlegende Wechsel von der Rolle des Experten, der das ratsuchende System besser kennt als das System sich selbst, hin zum Prozessbegleiter charakterisiert die sogenannte Kybernetik 2. Ordnung.

Wesentlicher aber noch als die Begrifflichkeiten für unsere Diskussion ist, dass die Selbstreflexion des Beraters am Prozess das einschließt, was wir in der Psychoanalyse als „Gegenübertragungsanalyse“ bezeichnen. Auch das Eingeständnis des Nichtwissens über die Systemdynamik schlägt m.E. eine Brücke zu dem, was ich als Ethnopsychoanalyse beschrieben habe (Pühl 1998). Darunter verstehe ich – gekürzt gesagt -, dass der externe Berater sich in einem System ähnlich fremd fühlen muss wie der Ethnologe in einer fremden fernen Kultur. Dieses Fremdfühlen öffnet ihm die Augen und Sinne, das Neue kritisch wahrzunehmen, besprechbar zu machen und drückt seine Achtung vor dem Fremden aus. Der Berater übt sich in Demut vor dem Fremden und respektiert ihre Geschichte und Dynamik, nimmt das Gegenüber ernst und ist nicht der Experte, der vorab den richtigen Weg kennt.

Hier können wir auch eine Brücke zur Systemtheorie schlagen, und zwar zur Autopoiese4 . Darunter wird die Selbst-Erzeugung sozialer Systeme verstanden. Z.B. suchen sich Mitarbeiter einer Organisation eine Struktur, die für ihr Überleben als nützlich angesehen wird, auch wenn die Struktur stresst. Von dem systemischen Berater verlangt es dasselbe wie vom Ethnopsychoanalytiker: Er muss die Struktur zuerst einmal kennenlernen, muss sie wertschätzen und Veränderungen auf die Struktur abstimmen. Ansonsten kommt es zum Abbruch der Beratung, zur inneren Kündigung oder zum Boykott der vorgeschlagenen Maßnahme. Zentraler Gedanke dieser Theorie ist der Begriff der Autonomie.5  Damit einher geht die Erkenntnis, dass soziale Systeme sich selbst erzeugen, regulieren und erhalten, also nicht so einfach von außen veränderbar sind. Diese Einschätzung hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass die Haltung des systemischem Beraters sich von einem eher kämpferischen Vorgehen a la Palazzoli zu einem eher kooperativen Vorgehen gewandelt hat…………………….

Autoren

Dr. Harald Pühl

Team-Supervision/-entwicklung und Organsationsberatung (u.a. Kliniken, Sucht, Psychiatrie, Verwaltung, Dienstleistung, Verbände, Kleinunternehmern) Coaching (Führungs- [...]

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